Gespräch mit Silvia Grenz:
Arbeit mit Verstorbenen

Referentin

Silvia Grenz, die bereits 2011 einen sehr bewegenden Gesprächsabend bei uns hatte, referiert an diesem Abend über neue Themen im Umgang mit Verstorbenen:

  • Was geschieht, wenn Verstorbene den Übergang nicht finden?
    Aus welchen Gründen ist dies möglich?
  • Wie können wir Sterbende unterstützen, leichter über die Schwelle zu gehen?
  • Der Tod im Krankenhaus – der Tod zu Hause
  • Verstorbene, die Lebende belästigen –
    Besetzungen, Anhaftungen an Menschen
  • Grundstücksreinigungen
  • Fallbeispiele
  • Außerdem möchte Silvia Grenz die kleinen und großen Todesriten aus dem Anden-Schamanismus vorstellen.

Silvia Grenz kam durch einen Todesfall im Jahre 2003 auf ihren ganz eigenen schamanischen Weg. Es stellte sich plötzlich eine starke medial-außersinnliche Wahrnehmung ein. Sie konnte Verstorbene “sehen” und mit ihnen in Kontakt treten. Durch diese anfangs beunruhigende Fähigkeit wurde sie auf den Weg des Schamanismus geführt. Von alters her praktizieren Schamanen die Arbeit des „Psychopompos“, eines Seelenführers, der Verstorbene an “ihren guten Platz” bringt.