Ablauf einer Geländearbeit

Zu einer Geländearbeit ist jede/r willkommen, der/die mitarbeiten will – auch ohne Vorkenntnisse!

Wir treffen uns am ausgeschriebenen Termin sonntags um 9 Uhr auf dem Parkplatz beim Bahnhof Winterbach, warten noch auf Teilnehmer, die mit der nächsten S-Bahn aus der Richtung Stuttgart kommen, verteilen uns auf die Autos und fahren die Orte an, die wir heute aufsuchen wollen.

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Einstimmungsmeditation

Bevor wir am ersten Ort mit der eigentlichen Arbeit beginnen, leitet jemand aus der Gruppe eine Einstimmungsmeditation an, die etwa so ablaufen könnte:
Beispiel einer Einstimmungsmeditation

Untersuchung eines Platzes

Dann begeben wir uns zu dem Platz, den wir untersuchen wollen. Jemand aus der Gruppe hat als Leitende/r der heutigen Arbeit sich in einer Vorbereitungsmeditation den Platz zeigen lassen, der heute bearbeitet werden will. Sie/er stellt auch die Fragen, die nun am Ort ergründet werden wollen. Die Teilnehmenden verbinden sich mit dem Ort, wie man sich mit einem Freund verbindet, lauschen in ihn hinein, ergründen sein Wesen und fragen nach der Befindlichkeit. Das kann soweit gehen, dass man sich ganz eins mit dem Ort weiss und dennoch paradoxerweise eigenständig. Auch nach der Verbindung geomantisch bedeutsamer Orte untereinander kann gefragt werden.

Anschließend findet im Kreis ein Austausch über das Erlebte statt. Dabei ist es wichtig, dass jede/r in die Erlebnisse der anderen hineinspürt und sie versucht nachzuvollziehen. Erlebnisse und Interpretationen sind genau zu trennen. Vorträge finden nicht statt (“was Rudolf Steiner wohl zu dem Ort gesagt haben könnte…!”). Der oder die Leitende der Arbeit kann aber kurze Impulse mit Hintergrundinformationen einbringen. Die Beiträge der Teilnehmenden werden idealerweise dokumentiert und ergeben in der Zusammenschau ein weit vollständigeres Bild des Ortes, als wenn nur Einzelne den Ort untersuchen.

Geomantische Heilarbeit

Es kann an einem Ort nötig sein, eine orts-individuell angepasste geomantische Heilarbeit durchzuführen:
Methoden geomantischer Heilarbeit

Abschlussmeditation

Nachdem alle Plätze bearbeitet wurden, findet eine Abschlussmeditation im Kreis statt:
Beispiel einer Abschlussmeditation

Organisatorisches

Kleidung: Bei Meditationen in der Landschaft empfindet man in der kalten Jahreszeit die Temperaturen um einiges kühler, als wenn man sich bei einem Spaziergang bewegt.
Wind- und regenfeste Kleidung kann also angesagt sein, gegebenenfalls mehrere Schichten, dicke Pullover, Regenhosen. In dem oft unwegsamen Gelände sind feste Wanderschuhe angebracht. Wer Probleme mit langem Stehen hat, kann einen zusammenklappbaren Dreibeinhocker mitbringen. Im Sommer braucht es dagegen vielleicht einen Sonnenhut und Sonnencreme.

Essen und Trinken: Die Geländearbeiten in Winterbach enden, sofern nicht anders vermerkt, um die Mittagszeit (Ziel: vor Abfahrt der S-Bahn Richtung Stuttgart kurz vor 13 Uhr). Bei länger dauernden Arbeiten sollte man sich ein Lunchpaket mitnehmen. Ansonsten empfiehlt es sich, ein paar Knabbereien für unterwegs in der Tasche zu haben, denn Meditieren macht hungrig! Im Sommer ist eine kleine Flasche Wasser zu empfehlen.

Verantwortung: Bei der Geländearbeit handelt es sich um eine gemeinsame Unternehmung, bei der jede/r die Verantwortung für sich selbst trägt. Es gibt keinen Veranstalter, der die Haftung übernimmt. Da Meditationen recht intensiv sein können, kann man bei psychischen Problemen nicht teilnehmen.

Während der Gültigkeit der Corona-Verordnung sind wir angehalten, auf die Einhaltung der Regeln zu achten. Wir orientieren uns dabei am Hygienekonzept für Gruppenwanderungen des Schwäbischen Albvereins und bitten unsere Teilnehmer, dies durchzulesen und zu beachten und Rücksicht auf andere Teilnehmer zu nehmen, die möglicherweise mehr Bedenken bezüglich einer Ansteckungsgefahr haben als man selbst.